Bücher, die ich lesen möchte Nr.3

Kleiner Rückblick zu Nr.2:
Weihnachtserzählungen: eine Erzählung weiter, drei stehen noch aus
Die Zarin der Nacht: aussortiert, war mir definitiv zu langatmig/ langweilig
Der Herr der Ringe – Die Wiederkehr des Königs: noch nicht einmal angefangen
1984 – gelesen, für sehr interessant empfunden (interessant ist nicht gleich gut)
Die Rückkehr des Sherlock Holmes – ebenfalls noch nicht angefangen, die letzte Zeit war nicht so passend für Sherlock Holmes
Das himmelgraue Poesiealbum der Mascha Kaleko – gelesen, für absolut lesenswert empfunden

So, Nr. 3 ist sozusagen ein kleiner `Sommer-Special` mit ganzen 8 Büchern. Davon ist eins schon seit dem ersten Beitrag dabei. Aber das kriege ich schon hin.

Weihnachtserzählungen von Charles Dickens. Schon seit Oktober 2017 Bestandteil dieses Formats. So lange schon. Dickens zu lesen fällt mir unheimlich schwer. Ich weiß nicht woran es liegt, es ist nicht unbedingt die etwas altertümliche Sprache. Aber es ist eigentlich schon sehr peinlich, dass ich es nicht schaffe dieses nicht allzu anspruchsvolle Büchlein zu beenden. Das ist auch schon alles. (Mir fällt es übrigens nicht schwer Weihnachtsgeschichten im Sommer zu lesen.)

Der Herr der Ringe – Die Wiederkehr des Königs von J. R. R. Tolkien. Schon zum zweiten Mal dabei. Dabei nehme ich mir schon seit Jahren vor, diese Trilogie zu beenden. Es ist nicht so, dass Der Herr der Ringe mir nicht gefallen würde. Nein, aber es ist dennoch sehr intensiv und definitiv nichts für Zwischendurch. Wenn ich mich nicht richtig in die Geschichte stürzen kann, macht es mir auch kein Spaß sie zu lesen. Richtig intensiv und nicht eher so zwischendurch lese ich eigentlich fast nie und das ist wohl der Grund für dieses lange Aufschieben. Allerdings habe ich den ersten und zweiten Teil im Sommer am Strand gelesen, was mir erstaunlich gut gelungen ist. Das ist aber auch schon zwei Jahre her.

Die Rückkehr des Sherlock Holmes von Arthur Canon Doyle. Ebenfalls schon bekannt. Immer wenn ich das Buch in die Hand nehme, bekomme ich richtig Lust zu es zu lesen. Nur leider lese ich da immer was anderes und vergesse Sherlock, wenn ich mit dem anderen Buch fertig bin. Aber Sommer und Sherlock Holmes passen bei mir sehr gut zusammen.

Der Wendepunkt: Ein Lebensbericht von Klaus Mann. Das lese ich zurzeit. Sehr interessante Lektüre. Autobiographien finde ich im Allgemeinen sehr interessant und es ist natürlich nochmal lesenswerter, wenn sich die Geschehnisse rund um eine bekannte Familie (in diesem Fall, die Manns) und für die Geschichte in einer höchst brisanten Zeit abspielen. Außerdem ist Klaus Mann eine höchst interessante Persönlichkeit. Ich hab zwar noch ein Stück vor mir, aber trotzdem gebe ich schon einmal voreilig eine große Leseempfehlung ab.

Väter und Söhne von Iwan Turgenjew. Ich weiß ehrlich gesagt nicht so wirklich, worum es hier genau geht. Aber es ist ein Stück Weltliteratur und deswegen denke ich, dass es sich unbedingt lohnt, es zu lesen. Wir werden sehen, wie ich damit zurecht komme.

Die Blechtrommel von Günter Grass. Meine Ausgabe ist von 1979, das heißt sie sieht auch dementsprechend aus. Aber ich mag zerlesene Bücher mit mehr Geschichte als nur die der Buchstaben. Auch hier wieder – Weltliteratur. In diesem Fall (im Gegensatz zu dem aus Russland stammenden Turgenjew) aus Deutschland.

Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley. Diesen Schatz habe ich in einem Bücherschrank gefunden. Es ist ein ziemlicher Brocken und eigentlich gar nicht mehr so ganz mein Gebiet, von Fantasy habe ich mich eigentlich schon vor Jahren entfernt. Nichtsdestotrotz ist es ein Versuch wert. Und wenn es mir nicht gefällt, stelle ich es einfach wieder zurück. (Es sind übrigens ca. 1100 dicht bedruckte Seiten. So etwas habe ich auch noch nicht gelesen…)

Ausgewählte Märchen von Alexander Puschikin. Mit ihm konnte ich mich noch nie so recht anfreunden. Meine Ausgabe ist ehrlich gesagt für Kinder. Das muss schon irgendwie funktionieren.

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Eigentlich bin ich doch glücklich oder auch die anderen Phasen

Eine Freundin sagte mir heute: „Eigentlich bin ich doch so glücklich. Aber manchmal versinke ich so sehr in Selbstmitleid, dass ich das vollkommen vergesse. Ich sollte damit aufhören. Unbedingt.“
Und da habe ich gedacht: Bin ICH auch glücklich? Merke ich das manchmal einfach nur nicht? Denn ohne Zweifel habe ich Phasen, in denen ich überaus glücklich bin und zufrieden und erfüllt. In denen mir die anderen Phasen meines Lebens unwirklich und übertrieben erscheinen. Aber wenn ich mich in solch einer anderen Phase befinde, geht es mir schlecht. Wirklich schlecht.
Ist das nur Selbstmitleid, nur eine von mir eigens für mich inszenierte Show? Steigere ich mich einfach zu sehr darein? Oder ist es real? Bin ich in diesen anderen Phasen wirklich unglücklich? Und wenn ja, bin ich dann als ganzer Mensch mit all meinen Phasen unglücklich? Nur weil es diese anderen Phasen gibt, in denen ich es bin?

Lyrik

Ich weiß nicht, wie lange ich mir schon vornehme, es mit Gedichten zu versuchen.
Sie zu lesen. Sie zu schreiben.
Denn eigentlich bin ich ein großer Fan von Lyrik. Zumindest von dem Teil, den ich kenne. Dieser ist zwar nicht besonders groß, aber erlaubt mir ein wages (und bestimmt falsches) Urteil über diese Welt zu bilden.
Ich weiß, dass ich Erick Kästners Gedichte sehr mag. Allerdings mag ich eigentlich alle Texte von Erich Kästner, weshalb dieser Punkt wohl nicht weiter verwunderlich ist.
Ich weiß auch, dass ich zeitgenössische Gedichte allen anderen vorziehe.
Und dass ich Gedichte, die eine Geschichte erzählen, sehr schätze.

Das ist eigentlich alles, was ich zu Gedichten zu sagen habe. Nicht viel, wie man sieht.

In meinem Leben habe ich vielleicht ein Dutzend Gedichte geschrieben und alle aus dem Versuch heraus klug und weise zu wirken. In dem Moment nicht vor anderen, sondern eher vor mir selbst.
Zwei dieser Gedichte finde ich ziemlich gelungen. Eins hing aus einem mir unbekannten Grund jahrelang an meiner Wand. Vor ein paar Monaten habe ich es abgenommen und mir versprochen, wieder mit dem Schreiben anzufangen.
Mit Geschichten und mit Gedichten.
Und das möchte ich tun, aber ich tue es nicht. (Wie so vieles anderes.)

Mir scheint, dass mir in den letzten Jahren sehr viel Kreativität abhanden gekommen ist. Vielleicht auch dadurch, dass ich nichts mehr geschrieben habe.
Man braucht zum Schreiben im Grunde genommen keine Kreativität, kein Ideenreichtum.
Man muss mit Sprache umgehen können, das ist wichtig. Aber dann kann man über einen Schrank schreiben und es kling gut. Kreativität ist dabei nur zweitrangig.
Aber sie war früher immer die Basis aller meiner Texte, aller meiner Geschichten.

Hass?

Ich glaube fest daran, dass niemand fähig wäre einen Menschen zu hassen, wenn er ein Einblick in sein Inneres, seine Gedanken, sogar nur sein Leben bekommen würde

Ich glaube auch nicht, dass jemand etwas Böses tut um etwas Böses zu tun. (Natürlich spielt hierbei die Frage, was überhaupt böse ist auch eine wichtige Rolle, aber für den Moment reicht schwarz weiß aus.) Auch Böses, was zum eigenen Vorteil verhelfen soll, gibt es im großen Rahmen meiner Meinung nach nicht. Vielmehr tut man Böses, weil man denkt man würde damit Gutes erzeugen, sieht vielleicht das Böse gar nicht als solches an oder akzeptiert es als Nebeneffekt für eine Sache, die getan werden muss und in diesem Sinne auch gut ist.

Das ist eine große Überzeugung von mir. Kein Mensch ist böse. Keiner tut böses um böses zu tun. Vielleicht ist auch kein Mensch gut. Wer weiß.

In diesem Zusammenhang gibt es noch eine Sache, deren Existenz ich abspreche. Hass. Ich bin der festen Überzeugung, dass kein Hass auf dieser Welt existiert. Es gibt Verwirrung, Verwechslung, Vertuschung, Wut, Misstrauen, Missbrauch, Irrsinn, Irrungen, die den jetzigen Stand unserer Erde zufolge haben. Aber es gibt keinen Hass.

Vielleicht gibt es dann auch keine Liebe. Oder (was wahrscheinlicher ist) vielleicht ist Liebe gar nicht das Gegenteil von Hass. Vor allem, wie kann Hass ein Gegenteil haben, wenn er doch gar nicht existiert?

 

musste das mal gesagt haben, danke fürs zuhören. kann sein, dass hier alles gerade sehr unstrukturiert und unverständlich war, aber damit muss man leben. auch im echten leben, also ist es eigentlich vollkommen egal.

 

be Kind to yourself Nr.1

1. April
Ich sitze gerade am Flughafen nachdem ich unsagbar viel Torte bzw. Kuchen gegessen habe. Sonst auch nichts nettes für mein zukünftiges Ich getan. Fühle mich sehr ungesund und habe Durst. Außerdem wird mir mehr und mehr klar, dass ich gar nicht weiß wie genau ich denn nun `Kind to my future self´ sein will. Gerade konzentriere ich mich viel zu sehr darauf, dass ich gesünder essen muss und endlich wieder mehr Sport machen muss. Von Sport war in der letzten Zeit überhaupt nicht mehr die Rede, nachdem ich letztes Jahr ziemlich viel für mich gemacht habe. Und von gesunder Ernährung ehrlich gesagt auch nicht, vor allem in den letzten zwei Wochen. Ich versuche immer mir keine Sorgen darüber zu machen, aber ich habe bestimmt ziemlich viel zugenommen. Ich wiege mich aber nicht, weswegen ich das jetzt nicht genau bestimmen kann. Aber ich fühle mich sehr schlapp und alles andere als fit.
2.April
Für ein großes Osteressen habe ich mich ganz gut zurückhalten können. Hab nur 2 1/2 Stücke Kuchen gegessen. Und beim Essen an sich auch nicht zu viel. Lag wohl daran, dass das meiste Fleisch war. Sonst auch nichts gemacht.
3.April
Bin Laufen gegangen. Habs nicht gemacht. Bin einfach nicht losgelaufen und mit sehr schlechtem Gewissen zurückgekommen. Das ist mir noch nie passiert. Nicht das ich oft laufen gehe. Ich hasse Laufen. Ich brauche für 5 km länger wenn ich laufe als wenn ich zu Fuß gehe. Wollte dann ein Workout machen und habe nach dem ersten Squat aufgehört. Ich weiß echt nicht, wie ich mir das hier alles vorstelle. Und die Recherche, die ich eigentlich noch für eine Präsentation machen musste, habe ich auch nich nicht gemacht.
Ich lebe zwar den größten Teil der Zeit im Einklang mit meinem Körper, aber jetzt habe ich gerade nicht unbedingt die beste Phase, was das angeht. Ich hab überhaupt keine Ausdauer mehr (nicht das ich früher viel hatte, aber immerhin hatte ich Ausdauer) und auch sonst fühle ich mich sehr labbrig und ungesund. Kanns nicht besser beschreiben. Irgendetwas muss ich wirklich machen, denn so geht’s nicht weiter. Wirklich nicht.

be kind to your future self

Diesen Spruch habe ich vor einigen Tagen irgendwo gelesen und bin seitdem sehr begeistert. Natürlich, es ist letztendlich auch nur einer dieser vielen ‘Lebensweisheiten’ wie “lebe in den Tag hinein” oder “die Zukunft ist jetzt”, die ich eigentlich immer eher nervig finde. Allerdings finde ich, dass dieser Spruch tatsächlich auf eine sehr wichtige Sache hinweist – die Liebe zu sich selbst. Und dabei geht es nicht nur um Selbstakzeptanz, sondern auch um den Willen etwas zu verändern und zu verbessern um sich selber etwas Gutes zu tun. Auch wenn es in der Gegenwart vielleicht lästig und anstrengend erscheint, in der Zukunft wird es dir helfen. Sei es nur, das Geschirr gleich nach dem Essen zu waschen oder auch extra viel Zeit in das Studium/die Schule zu stecken,  vielleicht auch mal eine Runde joggen zu gehen oder eine Stunde früher schlafen zu gehen. Auch eine gesunde Ernährung spielt bei dieser ganzen Sache eine Rolle, denn wer füttert Menschen (oder Tiere), die er liebt mit giftigen, schädlichen Substanzen? Trotzdem essen wir alle selbst sehr viele Lebensmittel, die uns alles andere als gut tun und wahrscheinlich auch zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen werden. Das ist keine Selbstliebe. Hinzu kommt eigentlich auch die Umweltfreundlichkeit, denn wenn wir jetzt alles vollmüllen und zerstören werden die Nachwirkungen nicht (wie alle sagen) nur unsere Kinder bzw. Enkel erleben, auch wir werden mit schwerwiegenden Folgen leben müssen. Nicht, dass die nachfolgenden Generationen nicht Grund genug sind, umweltbewusst zu leben.

So, jetzt habe ich also mal wieder diese typischen Sachen aufgezählt, die dir gefühlt jede Person auf social media mehr oder weniger in diesem Kontext erzählt. Das heißt aber nicht, Dass diese Dinge falsch sind. Sie sind sogar überaus wichtig. Deswegen habe ich den Entschluss gefasst den Monat April unter dem Motto ‘be kind to your future self’ zu leben und zu versuchen, jeden Tag etwas guter für mich, mein zukünftiges Ich zu tun und darüber dann auch noch hier zu berichten. Also so eine Art Challenge, wenn man es denn so nennen will. Mal sehen, wie gut das klappen wird. Meine ‘Berichte’ kommen dann nach Lust und Laune und auch eher zusammengefasst und nicht zu jedem Tag einzelne. Ich hoffe, das klappt alles so, wie ich es mir vorstelle.

Am Sonntag geht es los. Bis irgendwann nächste Woche also.

Achso, theoretisch hat mein Blog heute Geburtstag. Ein Jahr!

 

Bücher, die ich bald lesen möchte 2

Nun, einige Zeit nach dem ersten Teil, kommt hier der zweite. Von den letzten 4 Büchern, die ich vorgestellt habe, habe ich nur 2 (Wer die Nachtigall stört; Danny und die Fasanenjagd) gelesen, eins aussortiert (Ringel Rangel Rosen) und eins nicht beendet (Weihnachtserzählungen). Zum Glück habe ich in der vergangenen Zeit auch andere Bücher gelesen

Weihnachtserzählungen von Charles Dickens ist das Buch, was ich schon im Oktober angefangen habe und dann irgendwann pausiert habe. Es besteht aus insgesamt 5 Weihnachtserzählungen von denen ich anderthalb gelesen habe. An sich finde ich die Geschichten und auch die Sprache äußerst interessant, aber es fällt mir ziemlich schwer dieses Buch zu lesen. Das hat damit zu tun, dass ich einfach nicht richtig in den Lesefluss hineinkomme und ziemlich lange für ein paar Seiten brauche. Trotzdem – ich besitze dieses Buch schon so lange und eigentlich möchte ich es auch wirklich gerne lesen. Irgendwann muss ich es schließlich schaffen.

Die Zarin der Nacht von Eva Stachniak ist ein historischer Roman rund um Katharina die Große und ihrem Leben ab ihrer Ankunft in Russland. Es gibt noch einen Vorgängerband (Der Winterpalast), der in ihrer Kindheit spielt. Diesen habe ich aber nicht gelesen.
Dieses Buch hat mir eine Freundin geschenkt und – um ehrlich zu sein – wäre es kein Geschenk, hätte ich dieses Buch spätestens nach den ersten hundert Seiten aussortiert. Jetzt habe ich etwas mehr als die Hälfte gelesen und im Grunde finde ich es immer schlechter und schlechter. Die Geschichte springt zwischen der Blütezeit von Katharina der Großen und den letzten tagen ihres Lebens. Allerdings gibt es keine Kapitel und keine wirkliche Trennung der zwei Handlungsstränge in völlig verschieden Jahren. Allerdings ist alles so schwer und gleich beschrieben, dass man Seiten lesen kann und denkt man ist in einem Handlungsstrang, wobei man eigentlich im schon längst im anderen ist. Das nicht Vorhandensein von Jahreszahlen stört mich sowieso sehr, wie auch viele anderer Punkte, die den Rahmen sprengen würden, falls ich sie hier auflisten würde. Aber ich sehe es irgendwie als Pflicht es zu lesen. Andererseits – es mach mir wirklich überhaupt kein Spaß es zu lesen. Vielleicht sollte ich es einfach in den nächsten Bücherschrank stellen. Verkaufen kann man es nicht, denn der Preis den man bekommen würde ist den Aufwand nicht wert.
Ich bin mir wirklich unsicher ob ich dieses Buch noch weiterlesen soll. Ich werde es einfach nochmal überdenken.

Der Herr der Ringe – Die Wiederkehr des Königs von J.R.R. Tolkien ist der 3 Teil der Herr der Ringe Trilogie. Auch dieses Buch habe ich schon mal angefangen, aber das ist ein halbes Jahr her und ich glaube, ich muss noch einmal von vorne anfangen. Ich habe schon bei den ersten beiden Teilen mehrere Anläufe gebraucht um sie zu lesen. Nicht weil ich sie schlecht fand, es lag (und liegt) vielmehr an dem Umfang dieses Reiches und der Geschichte, in die ich mich nicht immer hineinfinden kann. War das aber erst einmal geschehen, fiel es mir eigentlich leicht die Vorgänger zu beenden. Allerdings habe ich mir dann auch immer viel zeit ausschließlich für dieses eine Buch genommen und meistens war das in den Ferien. Vielleicht schaffe ich es dieses Mal während der Schulzeit.

1984 von George Orwell – eine Dystopie über ein Überwachungsstaat, die im Jahr 1984 spielt. Dieses Buch will ich wirklich lange lesen und habe auch überall nach gebrauchten varianten Ausschau gehalten: Letztendlich habe ich es mir aus der Bücherei ausgeliehen und freue mich wirklich sehr auf diesen Klassiker.

Die Rückkehr des Sherlock Holmes von Arthur Canon Doyle ist chronologisch das nächste Buch aus meinem Sherlock Holmes Schuber, das ich lesen muss. Bestimmt habe ich schon vorher einige Erzählungen aus diesem Band gelesen, aber zurzeit bin ich sehr in der Stimmung von Sherlock Holmes.

Das himmelgraue Poesie-Album der Mascha Kaleko habe ich in der Bücherei ausgeliehen und ich habe schon einige Gedichte gelesen. Ich fand Mascha Kalekos Gedichte schon immer sehr schön und jetzt habe ich endlich die Gelegenheit mehr von ihr zu lesen.

Vorsätze

Viele halten Vorsätze für unnötig. Oder für etwas, wofür man kein neues Jahr braucht. Weil viele den Beginn eines neuen Jahres eigentlich für nicht erwähnenswert halten, sondern bloß für eine Zahl, die sich verändert.
Und letztendlich ist ein neues Jahr bloß eine Zahl, die sich verändert. Aber diese Zahl ist eine Veränderung, wenn auch nur eine kleine. Und kleine Veränderungen können große mit sich bringen.
Man feiert den Beginn eines neuen Jahres und gleichzeitig feiert man das Leben. Die Tatsache, dass es weitergeht.
Ich finde, dass ist ein guter Anlass um sich Vorsätze zu überlegen. Vorsätze, die das Leben besser machen sollen.
Das ist, wieso ich mir Vorsätze mache.

Gute Bücher 2017 Teil 2

 

Pünktlich zum Jahresende eine Liste der besten Bücher, die ich im Zeitraum von Juli bis Dezember gelesen habe. Den ersten Teil mit Büchern von Januar bis Juni findet man hier.

Clockwork Angel von Cassendra Clare steht stellvertretend für die ganze Trilogie. Es ist eine Fantasy – Reihe, die im Universum der Chroniken der Unterwelt spielt, allerdings im viktorianischen London. Ich habe diese Trilogie bereits zum zweiten Mal gelesen und ich kann nicht sagen, dass mich diese Bücher irgend etwas gelehrt haben. Aber beide Male habe ich diese Bücher verschlungen und die Geschichte geliebt (wie hohl sie letztendlich nun ist oder nicht) und das passiert bei mir leider viel zu selten. Manchmal braucht man (oder vielleicht auch nur ich) Bücher, die nur zur Unterhaltung dienen und dafür ist diese Reihe perfekt.

Ich bin dann mal vegan – Glücklich und fit und nebenbei die Welt retten von Bettina Hennig ist schon das zweite Buch über vegane Ernährung, das dieses Jahr zu meinen Favoriten zählt. Es hat mir noch einmal die Augen in Bezug auf vegane Ernährung geöffnet. Vor allem über den sozialen und umwelthelfenden Aspekt dieser Art von Ernährung habe ich viel gelernt und allein deswegen ist es ein gutes Buch.

Schachnovelle von Stefan Zweig ist ein weiterer Klassiker auf dieser Liste. Das Buch spielt auf einem Schiff auf dem auch ein Schachweltmeister reist. Dieser spielt einige Partien mit den Spielern bleibt aber (wie kann es auch anders sein) unbesiegt. Doch dann kommt ein Mann hinzu, der – wie er behauptet – schon seit seiner Jugend kein Schachspiel mehr gespielt hat und dennoch das Schachspiel beinahe bis zur Perfektion beherrscht. Dann erzählt der Mann seine Geschichte und diese ist der eigentliche Inhalt dieses Buches und auch das, was es so besonders macht.

Mut zur Freiheit: Meine Flucht aus Nordkorea von Yeonmi Park beschreibt (wie der Titel schon sagt) die Flucht der Autorin aus Nordkorea. Ich hab dieses Buch an einem Abend gelesen, weil es sehr spannend gleichzeitig aber auch wahnsinnig schockierend ist. Man erfährt sehr viel über Nord-, aber auch über Südkorea. Insgesamt war es eine sehr emotionale Leseerfahrung, die sich für mich aber sehr gelohnt hat.

 

Ich wünsche allen ein frohes, neues Jahr!

Gedankenchaos und Dramatik pur

Ich kann gerade echt nicht klar denken. So viele Gedanken hatte ich schon lange nicht mehr. So viele Gedanken, die ich nicht zuordnen kann. Und alle Gedanken ausgelöst von und zusammenhängend mit einem einzigen Ereignis.
Und ich kann mit niemanden darüber reden, denn ich möchte niemanden verletzten. Und das würde ich damit tun. Ich habe es schon getan.
Das alles ist in vielleicht 5 Stunden in meinem Zimmer passiert. Witzig, was das Internet alles kann.
Das ist so unglaublich viel. Ein Teil meines Weltbildes ist gerade einfach so in sich zusammengebrochen.
Klingt das dramatisch?
Natürlich tut es das. Im Endeffekt ist es eigentlich nichts Dramatisches. Es ist nicht schön und vielleicht auch nicht so alltäglich, aber eigentlich ist da keine Dramatik.
Ich habe gerade einfach viel zu viele Gedanken deswegen.
Es ist echt etwas, was ich nicht vermutet hätte, obwohl ich es doch die ganze Zeit vor der Nase hatte. Und das schockiert mich so.